musikprojekte

Saxophonduo
Graef-Goettert


Friedemann Graef
Achim Goettert


Zeitgenössische Musik -
Improvisationen und eigene Kompositionen

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Das Saxophonduo Friedemann Graef & Achim Goettert spielt eigene Kompositionen mit weitem stilistischen Background: zeitgenössische Musik, neuer Jazz, Improvisierte Musik mit weltmusikalische Einflüssen. Die Stücke besitzen eine enorme Klangvielfalt und rhythmische zupackende Strukturen mit Groove und dynamischen Improvisationen. Das gesamte saxophonistische Spektrum wird in allen Kombinationen von Bass bis Sopranino, in der Spieltechnik (Mehrklänge, Überblastechnik, Zirkular-Atmung, Kombinationstöne etc.) und im Kompositorischen ausgeschöpft. Die Blues-Suite "Zengö 19" von Achim Goettert geht chromatisch durch alle Tonarten, Stilistiken und Rhythmen des modernen Jazz, quasi ein "wohltemperierte Bluessaxophon".

 

 

 

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CD "Saxoridoo" - FREE MUSIC PRODUCTION OWN-90010

erhältlich bei ac.t art oder FMP

Booklet: Artwork "Espan Nr. 42" 1980, original size 200 x 200 cm, by Georg Karl Pfahler, Stuttgart.

Fotos: Christian Höhn, Nürnberg

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Blues-Suite "Zengö 19"
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Das Saxophonduo Friedemann Graef & Achim Goettert spielt auch frei improvisierte Musik in größeren Besetzungen, z.b. im Trio mit dem Posaunisten Johannes Bauer. Am 4. Mai 1997 arbeiteten sie mit dem Perkussionisten Günter 'Baby' Sommer und dem Kirchenorganisten Helmut Walz in der Nürnberger Dreieinigkeitskirche zusammen.
Der Konzertmitschnitt ist auf CD erhältlich.
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CD

"FRIEDEMANN GRAEF/ACHIM GOETTERT feat. GÜNTER BABY SOMMER, HELMUT WALZ:
"Live at the Dreieinigkeitskirche", 1997, aa9701

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Friedemann Graef

geboren 1949 in Berlin und lebt dort als improvisierender und komponierender Musiker; Als Saxophonist im Jazz wurde er international bekannt, später auch als Komponist und Interpret Neuer Musik. Sowohl für kompositorische Arbeiten wie auch als Interpret erhielt er etliche Preise. Sein Schaffen umfaßt Chor- und Orchesterwerke, Orgel- und Kammermusik mit Betonung der Kirchenmusik. Neben eigenen Projekten ist er Mitglied des Berliner Saxophonquartetts.

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Achim Goettert

geboren 1951 in Dessau und seit 1958 im Raum Nürnberg ansässig; als improvisierender und komponierender Musiker ist er mit multimedialen Projekten aus der süddeutschen Szene nicht mehr wegzudenken; Leiter eigener Gruppen von Duo bis Big Band mit internationalen Besetzungen; Organisator von Konzertreihen und Festivals (u.a. Gostenhofer Jazztage Nürnberg); Leiter des Fachbereichs Jazz & Pop an der Musikschule Nürnberg; 1988 Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg.

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CD "Saxoridoo" Booklet Text von Bert Noglik

"Zwei Musiker, die sich glänzend ergänzen, weil beide in den Grenz- und Übergangsbereichen zwischen den fest definierten Genres zu Hause sind, finden im Dialog zündenden musikalischen Gesprächsstoff. Gleichermaßen in Komposition und Improvisation zu Hause, wissen sie zuvor Gesetztes und im aktuellen Spielprozeß Erfundenes so miteinander zu verflechten, daß sich im Fluß der Übergänge alles zur Form fügt. Zugleich wird den Tendenzen zu Verfestigung entgegengewirkt, die Musik innerhalb der gewählten Kommunikationsmodelle geöffnet, von den Bindungen an das Fixierte befreit und ins freie Feld des Improvisierens versetzt.

Ihre Musiksprache verrät, daß Friedemann Graef und Achim Goettert mit dem Jazz verbunden sind, zumindest vom Jazz kommen, ohne sich auf dessen bekannte Idiome festlegen zu lassen. Eben deshalb vermögen sie, neue Klangbereiche zu erschließen, sich selbst und die Zuhörenden zu überraschen. Was sich in den Biographien der beiden Musiker spiegelt, offenbart auch die Klangspur ihres Duos: Beschäftigung mit Neuer Musik und europäischer Tradition, mit ethnischen Überlieferungen und zeitgenössischen Klängen im weiten Spektrum vom Jazz bis zur E-Musik-Avantegarde. Friedemann Graef und Achim Goettert versetzen all diese Erfahrungen in einen lebendigen, oft lustvollen Prozeß des Musizierens. Vor dem Background des Jazz ergeben sich so klangliche Erweiterungen, während - von der Neuen Musik aus betrachtet - avanciertes Material aus dem strengen Bedingungsgefüge des Tonsatzes befreit und in einen unndogmatischen, spielerischen Kontext versetzt wird.

Kaum ein Instrument, kaum eine Instrumentenfamilie erschien geeigneter für ein solches Unterfangen, als das Saxophon. Die Dialogsituation ermöglicht kammermusikalische Transparenz, das Klangpotential des Instrumentes eröffnet zugleich ein weites Assoziationsfeld: von Ethnosounds und der im Jazz ausgeformten Expressiviät bis zu unverwechselbarer Individualität. Friedemann Graef und Achim Goettert sind sich so weit ähnlich, daß sie intuitiv immer wieder einen gemeinsamen Nenner finden, und sie sind in ihrer Musizierhaltung doch unterschiedlich genug, um sich gegenseitig stets zu neuen Einfällen herauszufordern.

Spiel mit der Saxophonfamilie bedeutet zugleich Spiel mit den schier unendlichen Kombinationsmöglichkeiten. Im Spektrum vom Sopran- bis zum Baßsaxophon nutzt das Duo eine Vielzahl spannungsreicher Klangkonstellationen. Doch was all das von einem praktischen Kurs in Instrumentenkunde unterscheidet, ist die lebendige, den jeweiligen Kompositionen bzw. dem jeweiligen Improvisationsverlauf entsprechende Aneignung des zur Verfügung stehenden Ausdruckpotentials vom "puren" Ton bis zu Mehrklängen, Überblastechniken, Zirkularatmung und Kombinationstönen. Souverän nutzen die beiden Musiker die vielfältigen Möglichkeiten des Dialogs: Frage und Antwort, zweistimmiges Spiel, Unisono, sich frei entfaltende Linien bei gleichzeitigen Ostinati, Kanontechnik, minimalistische Verschachtelungen, Simulation von Baß und Schlagzeugfunktionen, punktuelle, gleichmäßige oder synkopierte, Swing oder Puls erzeugende Akzente bei simultaner Melodiestimme... Ein ganzer Katalog tut sich auf, der in Achim Goetterts "Zengö 19 Suite" durch alle Tonarten geführt wird. Unverkennbar von afroamerikanischen Quellen inspiriert, spiegelt sich doch zugleich auch in dieser Suite die europäische Mentalität. Kein Zufall vielleicht, daß die "Zengö 19 Suite" von Achim Goettert während eines Aufenthalt im ungarischen Pecsvarad konzipiert wurde. Der Blues bindet sich mit Bartók (nicht mit dessen Musiksprache, sondern mit dessen Haltung, sich ethnisches Material anzueignen), Jazzerfahrung verknüpft sich mit dem Wissen um die zeitgenössische Musik, das "wohltemperierte Bluessaxophon" mit dem "Mikrokosmos der Improvisation". Ein Jahr nach Entstehen der "Zengö 19 Suite". Mitte 1992, begann die Zusammenarbeit von Achim Goettert und Friedemann Graef. Beide waren auch in erweiterten Besetzungen u.a. mit dem Organisten Helmut Walz, dem Posaunisten Johannes Bauer und dem Schlagzeuger Günter Sommer zu hören, haben jedoch im Saxophonduo eine kontinuierliche und besonders enge Kooperationsbeziehung entwickelt. Bei den Titeln von Friedemann Graefs "Sweet Soil Suite" glaube ich gleichermaßen Jazzfeeling, Improvisationserfahrung und Nähe zur Neuen Musik wie auch zur europäischen Klassik und zur Alten Musik herauszuhören. Zu den Stärken des Duos zählt, all das in einen organischen Zusammenhang zu versetzen und sich spielerisch zu einer in zeitgenössischer Musik selten gewordenen Tugend zu bekennen: zur Melodiebildung. Hinzu kommt jene aus dem Jazz erwachsene physische Bewegungsenergie, die auch dann noch spürbar bleibt, wenn sie sich als kaum mehr definierbar erweist. Mit anderen Worten, dieses Saxophonduo swingt, ohne sich fingerschnipsend anzubiedern. Und manchmal klingen die beiden wie ein einziges Instrument, gelegentlich wie ein ganzes Orchester. Dabei sind sie - konzentriert oder vieldimensional - alles in einem und gemeinsam: Komponisten, Improvisatoren, Interpreten, Klangschöpfer."

Saxophonduo
Graef-Goettert

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Friedemann Graef
Achim Goettert

Contemporary Music -
Improvisations and Original Compositions

 

The Saxophonduo Friedemann Graef & Achim Goettert plays original compositions with a wide stylistic range: contemproary music, new jazz, improvised music and influences of world music. The tunes have a lot of sounddifferences and groovy rhythms. Both improvisers use a lot of colours and own a fresh musically fantasy. All types of saxophones from bass to sopranino are used, as well as a lot of specific technics of blowing as multiphonics, top tones, circular-breathing, combinated sounds etc..
The Blues-Suite "Zengö 19" of Achim Goettert is composed chromatically in all keys, idioms and rhythms of modern jazzstyles - it is the "well-tempered bluessaxophone".

 

 

 

 

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CD "Saxoridoo" - FREE MUSIC PRODUCTION OWN-90010

Booklet: Artwork "Espan Nr. 42" 1980, original size 200 x 200 cm, by Georg Karl Pfahler, Stuttgart.

Fotos: Christian Höhn, Nürnberg

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The Saxophonduo Friedemann Graef & Achim Goettert sometimes work together with guestmusicians or groups, f.e. as free music trio with the Berlin tromboneplayer Johannes Bauer. On 4th of Mai 1997 they performed together with the percussionplayer Günter 'Baby' Sommer and Kantor Helmut Walz at the Dreieinigkeitskirche Nürnberg.
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"FRIEDEMANN GRAEF/ACHIM GOETTERT feat. GÜNTER BABY SOMMER, HELMUT WALZ:
"Live at the Dreieinigkeitskirche", 1997, aa9701

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Friedemann Graef

born 1949, lives in Berlin and has been working as a professional saxophonist in the field of improvised Music since 1975. He has played with, amongst others, Alexander von Schlippenbach, Peter Kowald, Joe Viera, Ernst-Ludwig Petrowsky, John Tchicai, Karl Berger, Abdullah Ibrahim, Paolo Mura, Trilok Gurtu, Kamalesh Maitra, Reinhard Flatischler, Pierre Derge, Harry Beckett, Albrecht Riermeier, Ray Anderson, Nippy Noya and Heiner Goebbels. Aside from his involvement in an ensemble of Ancient Music, as soloist in renowned orchestras and in the Berlin Saxophone Quartet of which he has been a member since l983, Friedemann Graef, who has won a number of prizes as composer and interpreter, has also risen to prominence in the area of New Music. He has produced works for choir and orchestra, compositions for radio plays and ballet productions, organ and chamber music.

 

 

 

 

Achim Goettert

born 1951, lives in the Nuremberg area, is composer as well as improvising musician and is chiefly concerned with multi-media projects. Since the end of the seventies he has been working with his own Jazz groups, appears regularly with the Latin band "Papa Caliente" as well as in other line-ups from duo to the large ensemble "The Improvisers Pool". Musicians such as Kevin Coyne, Conrad Bauer, John Tchicai, Uwe Kropinski, Günter Sommer, Hans Kennel and Kamalesh Maitra, writers and actors such as Oliver Karbus, dancers the likes of Robert Wechsler and Jutta Czurda, visual and performance artists such as Grace Yoon and Duke Meyer have all guested in Achim Goettert's projects. He has written compositions for his own groups, for film, theatre and radio. Achim Goettert is author of music educational works and, apart from his workshop teaching activities, as guest lecturer at the "Akademie der Bildenden Künste" (Academy of Fine Arts) in Nuremberg as well as head of the Jazz & Pop' department at the "Musikschule Nuremberg", organises concerts and festivals, and since 1992 the 'Gostenhofer Jazztage' in Nuremberg.

Friedemann Graef & Achim Goettert
CD "SAXORIDOO"

Booklettext by Bert Noglik

Here are two musicians who complement each other perfectly, because both are at home in the border and transition areas between pre-set genres and who, during their exchanges, hit upon musical material of a highly explosive nature. Being equally at home in the fields of composition and improvisation, they know how to interweave both fixed elements and those invented during the actual process of playing in such a way that everything comes together and takes shape in the flow of transition. At the same time, the tendencies towards consolidation are counteracted, the music is opened up within the framework of the chosen models of communication and is freed from the ties to the pre-established and shifted into the free area of improvising.

Their musical language reveals that Friedemann Graef and Achim Goettert have a connection to Jazz, or at least come from the Jazz tradition, without allowing themselves to be limited to its well-known idioms. For this reason precisely, they manage to discover new areas of sound, to surprise themselves as well as the listeners. What is reflected in the biographies of the two musicians is demonstrated also in the duo's 'sound' tracings: preoccupation with New Music and European tradition, with ethnic traditions and contem- porary sounds within the broad spectrum, from Jazz to Contemporary Music. Friedemann Graef and Achim Goettert transmute all these experiences into a lively, often boisterous music making process. In front of a background of Jazz, extensions of sound develop while, at the same time - seen from the angle of New Music -, advanced material is freed from the strict terms of order laid down by the composition and put in a non-dogmatic, 'playful' context.

Hardly any Instrument, hardly any family of instruments would seem more appropriate for such a venture as the saxophones. The dialogue situation allows chamber music transparency and, at the same time, the sound-potential of the instruments opens up a broad field of associations: from ethnic sounds and the expressiveness of Jazz to an unmistakable individuality. Friedemann Graef and Achim Goettert are alike in the sense that they always intuitively manage to find a common denominator; and they are different enough in their attitude towards making music to stimulate each other constantly to producing new ideas.

Playing 'with' the saxophone family means, at the same time, playing with an almost infinite number of possible ways of combining them. Within the spectrum from soprano to bass saxophone, the duo uses a multitude of sound constellations full of tension. But what distinguishes all this from a practical study course in the theory and practice of a musical instrument is the lively adaptation of the available potential for expression corresponding to the various compositions or the flow of improvisation from the "pure" sound to multiple voicings, over-blowing techniques, circular breathing and multiphonics..

The two musicians artfully employ the numerous possibilities of the dialogue: question and answer, two- voice playing, unison, freely unfolding lines with simultaneous ostinati, canon techniques, minimalist intert- wining, simulation of bass and drum functions, sporadic, regular or syncopated, swing or pulse generating accents with accompanying melody lines. A whole catalogue opens up, moving through all the keys in Achim Goettert's "Zengö 19 Suite". Unmistakably inspired by Afro-american sources, a European mentality is also reflected in this suite at the same time. It may not be accidental that the "Zengö 19 Suite" by Achim Goettert was conceived during a visit to Pecsvarad in Hungary. The Blues combined with Bartok (not with his musical language, but with his attitude towards using and adapting ethnic material), experiences in the area of Jazz connect up with the knowledge of Contemporary Music, the "well-tempered blues saxophone" ties up with the "microcosm of improvisation". The collaboration between Achim Goettert and Friedemann Graef started a year after the creation of "Zengö 19 Suite", in the middle of 1992. Both could also be heard in extended line-ups, for example with organ player Helmut Walz, trombone player Johannes Bauer and percussion player Günter Sommer, but have developed a continuous and particularly close and co-operative relationship within the saxophone duo. Listening to the titles of Friedemann Graef's "Sweet Soil Suite" I feel I am able to detect equally a feeling of Jazz, an experience in improvisation and a closeness to new Music as well as to European Classical Music and to Ancient Music. One of the strong points of the duo is to be able to transpose all this into an organic context and to admit in a playful kind of way to a virtue which has beco- me rare in Contemporary Music: the creation of melody. Added to this that special physical energy of move- ment coming from Jazz, which remains distinct even when i can hardly be defined anymore. In other words: this saxophone duo swings without that usual finger-snapping servility. And sometimes the two sound like one single instrument, occasionally like a whole orchestra. At the same time they are - focused or multidimension - both singly and collectively: composers, improvisers, interpreters, sound creators.

Bert Noglik

Translation: Isabel Seeberg & Paul Lytton

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